Skip to content
Hero image for Einführung in die Nachbearbeitung

Einführung in die Nachbearbeitung

Published:

Warum Nachbearbeitung?

Die Nachbearbeitung ermöglicht es Ihnen, Ihre Bilder zu verfeinern, Unvollkommenheiten zu korrigieren und Ihre künstlerische Vision anzuwenden. Es ist das digitale Äquivalent zu Dunkelkammertechniken, die in der Filmfotografie verwendet werden. Selbst kleine Anpassungen können die Wirkung eines Fotos erheblich verbessern.

RAW vs JPEG

Das Aufnehmen im RAW-Format bietet die größte Flexibilität für die Nachbearbeitung, da es alle Daten vom Kamerasensor ohne Komprimierung oder kamerainterne Anpassungen erfasst.

Works Cited & Further Reading

  • Scott Kelby. The Adobe Photoshop Lightroom CC Book for Digital Photographers . New Riders , 2015.
  • Rafael Concepcion. Adobe Photoshop Lightroom Classic Classroom in a Book . Adobe Press , 2023.
  • Mitchell Kanashkevich. Understanding Post-Processing . Digital Photography School
  • 10 Essential Post-Processing Tips . Digital Photography School

Übliche Anpassungen

Die meiste Fotobearbeitungssoftware (wie Adobe Lightroom, Capture One, Darktable) bietet ähnliche grundlegende Werkzeuge:

  • Belichtung: Passen Sie die Gesamthelligkeit des Bildes an.
  • Kontrast: Erhöhen oder verringern Sie den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen.
  • Lichter/Schatten: Stellen Sie Details in den hellsten und dunkelsten Teilen des Bildes wieder her.
  • Weiß/Schwarz: Legen Sie die echten Weiß- und Schwarzpunkte für einen maximalen Tonwertumfang fest.
  • Weißabgleich: Korrigieren Sie Farbstiche, damit Weiß neutral erscheint (oder wenden Sie eine kreative Farbverschiebung an).
  • Sättigung/Dynamik: Verbessern Sie die Farbintensität. Dynamik wird oft bevorzugt, da sie weniger gesättigte Farben stärker anspricht und eine Übersättigung von Hauttönen verhindert.
  • Schärfen: Erhöhen Sie die Definition von Kanten.
  • Rauschunterdrückung: Reduzieren Sie digitales Rauschen, das besonders bei Aufnahmen mit hohem ISO sichtbar ist.
  • Beschneiden & Begradigen: Verbessern Sie die Komposition, indem Sie Kanten beschneiden oder den Horizont nivellieren.

Erste Schritte

  1. Importieren: Laden Sie Ihre Fotos in die Software Ihrer Wahl.
  2. Organisieren/Auswählen: Bewerten oder markieren Sie Ihre besten Bilder, um sich auf die Bearbeitung zu konzentrieren.
  3. Grundlegende Anpassungen: Beginnen Sie mit Weißabgleich, Belichtung, Kontrast, Lichtern/Schatten.
  4. Farbkorrektur: Passen Sie Dynamik, Sättigung oder einzelne Farbkanäle an.
  5. Detail: Wenden Sie Schärfung und Rauschunterdrückung an (oft am besten zuletzt).
  6. Lokale Anpassungen (Optional): Verwenden Sie Werkzeuge wie Pinsel oder Verläufe, um bestimmte Bereiche zu bearbeiten.
  7. Exportieren: Speichern Sie Ihr fertiges Bild in einem geeigneten Format (wie JPEG für das Web oder TIFF für den Druck).

Weniger ist Mehr

Übertreiben Sie es nicht! Das Ziel ist normalerweise zu verbessern, nicht die Realität drastisch zu verändern (es sei denn, das ist Ihre spezifische künstlerische Absicht). Entwickeln Sie im Laufe der Zeit einen konsistenten Arbeitsablauf und Stil.